Oberhausen-Portrait gewinnt Gold

Es ist das hautnahe Portrait einer Stadt - einer Stadt mit vielen Gesichtern, markanten Zügen und deutlichen Extremen. Seine Authentizität und Direktheit haben beim Tourism-Media-Award „Das Goldene Stadttor“ voll überzeugt: Gold für move:elevator und seine Hommage an Oberhausen.

Das echte Oberhausen in drei Minuten - so lautete der Auftrag, den die Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen (ENO) move:elevator an die Hand gab. Denn zu ihrem 20. Geburtstag wollte die ENO sich einen ganz besonderen Wunsch erfüllen: das authentische Portrait ihrer Stadt und der Menschen, die sie ausmachen.

Emotionen und Charisma

Das Ergebnis hat gepunktet: Der Imagefilm der Ruhr-Metropole hat sich gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt und wurde von der Jury des "Goldenen Stadttores" mit Gold ausgezeichnet. Der Award würdigt als Teil der weltweit größten Tourismus-Messe ITB Berlin jährlich innovative Imagefilme, Online- und Printwerbung sowie andere Werbekampagnen. 86 Filme aus 31 Nationen hatte die Jury in diesem Jahr zur Auswahl. "Dass wir uns da wirklich gegen Metropolen wie Dublin behaupten konnten, ist schon toll!", sagt move:elevator-Chef Markus Lacum. "Das spricht noch einmal mehr für die große Überzeugungskraft des Films." Knut Buhren und Björn Kleiber, Produzenten der brandnew entertainment GmbH, die als Film-Unit von move:elevator den Film konzipierte und umsetzte, sehen in der Auszeichnung vor allem die spezifische Herausforderung gewürdigt. "Wir haben es geschafft, mit realen Menschen, echten Oberhausenern, einen Film zu produzieren, der Emotionen und Charisma transportiert", sagt Knut Buhren.

Besondere Ansprüche

Die Kulisse des Filmes stellte an das Produktionsteam seine ganz besonderen Ansprüche. Denn Oberhausen ist anders. Weniger öffentlichkeitswirksam als Metropolen wie Vancouver, Riga oder Göteborg, die in den vergangenen Jahren den Award mit nach Hause nahmen. Schwerer zu vermarkten als die Orte, die schon ohne großen Aufwand für sich sprechen. Wo diese mit historischer Altstadt, Meer und satter Natur bestechen, hat Oberhausen vor allem Industrie. Hier leben die Kohle-Zechen von damals und der Unternehmergeist von heute. Der Strukturwandel jenseits der Industrialisierung ist das Thema, das die Stadt bestimmt. Doch ist es gerade der spröde Charme, der Oberhausen ausmacht und seine Bewohner prägt. Authentizität und Direktheit schaffen das Klima der Stadt - und waren somit klares Thema des Imagefilms. "Und genau das war für die Jury auch das Besondere", erklärt Organisator Wolfgang Jo Huschert. "Der Film zeigt vor allem Urbanes und hat dabei doch seine ganz eigene Ästhetik."

Markantes Profil

Mit der Auszeichnung des "Goldenen Stadttors" hat der Film ein für die Stadt ganz wesentliches Ziel erreicht: ein sichtbares Image nach außen zu schaffen, ihr markantes Profil auch über das Ruhrgebiet hinaus bekannt zu machen. "Der Imagefilm soll die lebenswerten Seiten der Stadt inszenieren und damit potenzielle Bewerber und nationale wie internationale Investoren vom Standort Oberhausen überzeugen", erklärt Burkhard Koch, Geschäftsführer der Tourismus- und Marketinggesellschaft Oberhausen (TMO). Die zentrale Aussage: Oberhausen lohnt sich, und zwar für mehr als eine Stippvisite. "Eine Botschaft, die der Film in wenigen Minuten eindrucksvoll zu vermitteln weiß", sagt Petra Weyland-Frisch, Marketingleiterin bei der städtischen Wirtschaftsförderung (WFO). Die Kraft der Bilder zeige sich eben genau da, wo die Kulisse ihre Ecken und Kanten hat.


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