Außenwerbung trifft

Ein Imagevideo überwindet Zeit und Raum

Der Fachverband Außenwerbung suchte für seine bundesweite Imagekampagne eine ausdrucksstarke Bewegtbildlösung. Unsere Film-Unit brandnew entertainment hat sie geschaffen – und dafür Neuland betreten.

Eine Plakatidee in Bewegtbild umsetzen

Wenn der Fachverband Außenwerbung (FAW) in eigener Sache wirbt, werden Maßstäbe gesetzt. Denn der FAW steht für Werbewirkung im öffentlichem Raum. Da gilt es, Erwartungen zu übertreffen und mit bestem Beispiel voran zu gehen. Für diese Werbung in eigener Sache war eine Plakat-Kampagne entwickelt worden, die junge Menschen zeigt, die mit buntem Farbpulver beworfen werden. Die zentrale Botschaft: „Außenwerbung trifft. Jeden.“ Die Plakatmotive sollten nun auch für Digital Out Of Home (DOOH), also Bewegtbild-Screens auf Bahnhöfen, Flughäfen, U-Bahn Stationen umgesetzt werden.

Allerdings haben diese Bewegtbild-Screens eigene anspruchsvolle Anforderungen, um ihr Werbepotenzial bestmöglich auszuschöpfen. brandnew entertainment, die Bewegtbild-Unit von move:elevator, wurde beauftragt, die Idee der Plakatmotive konzeptionell für Bewegtbild umzusetzen.

mehr als drei Versuche waren nicht möglich

Mehr als drei Versuche waren nicht möglich

Eine gute Idee, aber technisch kaum möglich

Die Idee: Wir wollten genau den Moment inszenieren, in dem die Menschen von der Farbe getroffen werden. Die Faszination dieses Momentes wollten wir noch erhöhen, indem wir dies in extrem starker Zeitlupe darstellen. Zu Begin des Films fast in Echtzeit, zum Ende hin in immer stärkerer Slowmotion. So kann das menschliche Auge diesen Vorgang normalerweise gar nicht wahrnehmen. Deshalb schaut der Betrachter immer wieder fasziniert hin.

Was sich in der Theorie einfach anhört, stellte sich in der Umsetzung jedoch als fast nicht realisierbar heraus. Die Kamera musste statt der üblichen 24 oder 25 Bilder pro Sekunde 2400 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Nur eine einzige Kamera in Deutschland war dazu in der Lage.

Die Bewegtbild-Screens sind fast alle im Hochformat. Die Hochgeschwindigkeitskamera war aber nicht in der Lage, die notwendige Auflösung im Hochformat zu liefern. Also war auch hier eine Lösung gefragt. Selbst die Beleuchtung war eine Herausforderung. Durch die extrem kurzen Belichtungszeiten der Kamera brauchten wir allein 80.000 Watt an speziellem Licht, welches für High-Speed-Aufnahmen jenseits der 150 Bilder/Sek. geeignet ist. Und neben den technischen Herausforderungen gab es auch ganz praktische Schwierigkeiten. Während normalerweise Szenen immer wieder neu gedreht werden können, war jeder Fehlversuch hier mit riesigem Aufwand verbunden, denn das Model musste nach jedem Versuch komplett neu eingekleidet und geschminkt werden. Damit war klar, mehr als drei Versuche waren nicht möglich.

Um alle diese Probleme zu lösen, hat die Crew vier Tage lang in einem eigens umgebauten Studio experimentiert. Die Technik wurde immer weiter optimiert, farbliche Dynamik und bildliche Wirkung ausgewertet und immer wieder weiterentwickelt, bis am Ende alle zufrieden waren.

Das Auge bleibt haften, die Botschaft im Kopf

Das Ergebnis lässt sich sehen, und dies so langsam und detailgetreu wie nie. Und so aufregend, dass es den Betrachter unwillkürlich gefangen nimmt. Für packende zehn Sekunden haben die Bewegtbildprofis den Blick auf die effektvolle Wirkung von Außenwerbung gelenkt und damit jenes Potenzial frei gesetzt, mit dem der FAW sich auf dem Markt positioniert. Mit Eindrücken, die so eindringlich sind, dass das Auge haften und die Botschaft in den Köpfen bleibt.

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