Neue Hochschule geht ins Netz: HRW beauftragt move:elevator

Ab März geht die Hochschule Ruhr West mit einem Konzept aus dem Hause move:elevator online.

 Die Oberhausener übernehmen auch die Programmierung der neuen Website. Das frische Image der Hochschule steht neben übersichtlichen Navigationsstrukturen und verständlicher Sprache im Vordergrund.

Wissen ist komplex. Die Wissenschaft erst Recht. Die meisten der rund 30 Hochschulen in NRW scheinen genau das auch auf ihren Web-Sites transportieren zu wollen. Meist sind sie überladen und wollen alle avisierten Zielgruppen schon auf der Startseite ansprechen. Das Ergebnis: Aufgeblähte Hauptmenüs und unübersichtliche Strukturen schrecken eher ab, statt die potenziellen Nutzer einzuladen, weiter zu schauen und sie für sich zu gewinnen.

Im vergangenen Wintersemester hat die Hochschule Ruhr West (HRW) ihre Pforten in Mülheim und Bottrop geöffnet. Mit der Konzentration auf angewandte Wissenschaften und die MINT-Fächer ist diese Hochschule praxis- und zukunftsorientiert. „Natürlich stellt sich die HRW mit ihrem Angebot anders auf als die Konkurrenz. Doch hat sie mit Studierenden, Studieninteressierten, Lehrenden, Partnern, Pressevertretern, Mitarbeitern und Bewerbern ein ganzes Bündel gleicher Zielgruppen zu bedienen“, erläutert der Geschäftsführer von move:elevator Markus Lacum die Ausgangssituation.

Die HRW ist innovativ und kennt ihre Kernzielgruppen

Die HRW-Website geht im März dieses Jahres online. Lacum: „Die Struktur ist so angelegt, dass sie vor allem das besondere Selbstverständnis der Hochschule herüberbringt, relevante Themen aufgreift und zunächst die wichtigsten Zielgruppen anspricht; also Studierende, Studieninteressierte, Unternehmer und Stelleninteressierte.“

Klare Struktur bringt Übersicht: „So viel verstehen wie möglich, so wenig lesen wie nötig.“

Auf der Startseite findet sich ein schlankes Hauptmenü, etwa über die Hochschule, zu Studium und Lehre, eine Aktionsbühne als agiles Web-Feature, relevante Nachrichten und ein Schnellzugang für die Kernzielgruppen. Hier gibt es aber auch einen Veranstaltungskalender und Links auf soziale Netzwerke. „Wir wollen vor allem das Interesse der Nutzer nach dem Motto ,Gucken. Klicken. Gucken’ wecken“, erläutert Hans Piechatzek. Auf der folgenden Ebene finden die Kernzielgruppen ihre Informationen und auch solche Nutzer, die Informationen zur Hochschule oder zum Campus und Lehre suchen, werden hier fündig. Die Nutzer sollen mit höchstens zwei weiteren Klicks alles Gesuchte finden. Für die Inhalte gilt das Credo: „So viel verstehen wie möglich, so wenig lesen wie nötig.“


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