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RECAP: marketing bites, 11. März 2026

Darum scheitern Marketing-Jahrespläne oft schon im März

Viele Marketing-Jahrespläne scheitern im Alltag früher als gedacht. Der Blogbeitrag zeigt, woran das liegt und was Teams für mehr Fokus, Priorisierung und flexiblere Planung brauchen.

Geschäftsführer Hans
Speaker

Hans Piechatzek
CEO 

Veröffentlichung

11. März 2026

Lesedauer

5 min

Warum Marketing-Jahrespläne oft schon im März scheitern

Marketingteams stehen heute unter massivem Druck: mehr Kanäle, weniger Ressourcen, steigende Erwartungen und ein Jahresplan, der oft schon nach wenigen Monaten nicht mehr zur Realität passt. Maßnahmen laufen parallel, Prioritäten verschieben sich und aus Strategie wird schnell reines Reagieren.

Genau darum ging es beim ersten marketing bites, dem Impulsformat von move:elevator. Im Mittelpunkt stand move:forward – ein strategisches Workshop-Format von move:elevator, das Unternehmen dabei unterstützen soll, Prioritäten zu schärfen, relevante Stakeholder zusammenzubringen und Marketingplanung regelmäßiger an die Realität anzupassen.

Impuls der Session

Viele Unternehmen planen ihr Marketing einmal im Jahr sehr ausführlich und starten mit einem vollen Maßnahmenpaket in die Umsetzung. Im Alltag zeigt sich dann oft schnell, dass diese Planung zu starr ist: Neue Anforderungen kommen hinzu, Themen konkurrieren miteinander und Entscheidungen werden immer wieder verschoben.

Genau hier setzte der Impuls der Session an. Die zentrale These: Nicht fehlende Ideen sind das Problem, sondern fehlende Struktur. Wenn zu viele Themen gleichzeitig laufen, verlieren Teams den Fokus. Planung wird unübersichtlich, Abstimmung aufwendig und Fortschritt schwer messbar.

move:forward soll hier einen anderen Ansatz bieten. Das Format ist als moderierter Strategie-Workshop gedacht, in dem relevante Entscheider:innen und Fachbereiche regelmäßig zusammenkommen, um Prioritäten zu prüfen, Ziele zu schärfen und konkrete nächste Schritte festzulegen. Statt einer starren Jahresplanung soll so ein Rahmen entstehen, der Orientierung gibt und gleichzeitig flexibel genug bleibt, um auf Veränderungen zu reagieren.

Unsere 3 Key-Takeaways aus der Session

Weniger gleichzeitig, mehr erreichen

Wenn Marketingteams an zu vielen Themen parallel arbeiten, verteilt sich Aufmerksamkeit auf zu viele Baustellen. Das verzögert Entscheidungen, erschwert Verantwortlichkeiten und schwächt häufig auch die Wirkung einzelner Maßnahmen. Mehr Projekte gleichzeitig bedeuten deshalb nicht automatisch mehr Fortschritt. Ein zentrales Learning der Session war deshalb, dass klare Priorisierung kein Nice-to-have ist, sondern eine Voraussetzung für wirksames Marketing. Im move:forward-Format sollen bewusst nur wenige Themen gleichzeitig in den Fokus rücken. Ziel ist nicht, möglichst viel gleichzeitig anzuschieben, sondern die wichtigsten Vorhaben so zu priorisieren, dass sie auch tatsächlich umgesetzt werden können.

Alle relevanten Stakeholder an einen Tisch – wirklich alle

Marketingprojekte scheitern im Alltag oft nicht an der Idee selbst, sondern an unklaren Erwartungen, unterschiedlichen Zielbildern oder fehlender Abstimmung zwischen den Beteiligten. Marketing, Vertrieb, IT und Geschäftsführung blicken jeweils aus ihrer eigenen Perspektive auf ein Vorhaben. Wenn diese Perspektiven nicht früh zusammengeführt werden, entstehen Missverständnisse und Reibung. Genau deshalb setzt move:forward auf einen strukturierten Austausch mit allen relevanten Stakeholdern. Ziel ist ein gemeinsames Verständnis davon, warum ein Projekt wichtig ist, was es erreichen soll und woran Erfolg gemessen werden kann. Erst wenn diese Grundlage geschaffen ist, lassen sich Prioritäten, Maßnahmen und Reportings und KPIs sinnvoll ableiten.

Nicht einmal im Jahr planen – sondern permanent nachsteuern

Ein Plan, der im Januar sinnvoll war, muss im April nicht mehr passen. Märkte verändern sich, interne Rahmenbedingungen verschieben sich und neue Themen gewinnen an Relevanz. Wer Strategie nur dann überprüft, wenn es bereits brennt, reagiert oft zu spät. Wer seine Digitalstrategie nur einmal im Jahr überprüft, läuft Gefahr, auf neue Anforderungen zu spät zu reagieren. Drei bis vier move:forwards im Jahr sollen helfen, die Planung realistischer zu halten: Die nächsten Monate werden konkret gesteuert, während genug Offenheit bleibt, um auf Veränderungen reagieren zu können, ohne die gesamte Strategie neu aufzurollen.

Was das für die Marketingplanung bedeutet

Orientierung im Marketing entsteht nicht durch noch mehr Planung, sondern durch bessere Priorisierung, klare Entscheidungen und regelmäßige Nachsteuerung. Wer die richtigen Menschen zusammenbringt, Verantwortung klärt und sich auf die wichtigsten Themen konzentriert, bleibt auch in dynamischen Zeiten handlungsfähig. move:forward ist als Format genau dafür gedacht: nicht als starres Strategiepapier, sondern als wiederkehrender Rahmen, um Marketingplanung realistischer, fokussierter und wirksamer zu machen. Der Impuls aus dem ersten marketing bites von move:elevator zeigt, wie wichtig es ist, Strategie nicht nur zu entwickeln, sondern sie im Alltag immer wieder mit der Realität abzugleichen.

Speaker-Beschreibungen

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Lächelnder Mann in einem weißen Hemd sitzt am Laptop in einem hellen Büro.
Ein Mann in blauer Jeansjacke lächelt, hält eine orangefarbene Tasse und sitzt an einem Tisch in einem hellen Raum.

    Hans Piechatzek ist CEO von move:elevator und Keynote-Speaker. Er begleitet Unternehmen dabei, strategisch handlungsfähig zu bleiben – mit einem klaren Fokus auf strukturierte Zusammenarbeit und nachhaltiger Wirkung statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen. Als KI-Experte unterstützt er Unternehmen außerdem dabei, KI nicht nur einzuführen, sondern wirklich produktiv zu machen.

    Julian Peters ist Senior Strategist bei move:elevator und bringt über 13 Jahre Erfahrung in den Bereichen Strategie, UX und digitale Transformation mit. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Ansätze – von KI-Integration bis zur Gestaltung neuer Geschäftsmodelle.

    Ende des Bild-Text-Sliders

    Zu den nächsten Sessions:

    Die Reihe marketing bites von move:elevator greift regelmäßig Themen rund um Marketing, Strategie und Zusammenarbeit auf. Wer tiefer in aktuelle Fragestellungen und praktische Impulse einsteigen möchte, kann in den nächsten Sessions weitere Perspektiven und Ansätze kennenlernen.

    Teaser-Slider überspringen
    Online-Session: "Save the Date" für Impulse zu besseren Marketingentscheidungen.

    Bleib gespannt – das Thema folgt in Kürze.

    Die nächste Session unseres digitalen Lunch-Formats marketing bites. Das Thema geben wir in Kürze bekannt.

    Termin vormerken 

    Online-Session: "Save the Date" für Impulse zu besseren Marketingentscheidungen.

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