Vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.
- Fortbildungsangebote & Wissen
- Positionierung
- Markenschärfung
- Corporate-Design-Überarbeitung
- Konzeption
- KI-Prototyping
- Design
- Text & Redaktion
- SEO
- Conversion-Optimierung
- TYPO3-Entwicklung
- Customer-Data-Plattform
- DevOps
- User-Research
Wissen allein reicht nicht mehr
Viele Jahrzehnte musste sich der vhw keine Gedanken um Mitglieder- und Kundengewinnung machen. Er konnte sich vollständig auf die Forschung konzentrieren, denn Wissen und Kompetenz reichten für Wachstum. Dann veränderte sich die Mitgliederstruktur, privater Wettbewerb kam hinzu, und die finanzielle Situation der Mitglieder wurde enger. Corona erzwang den Wechsel von Präsenzseminaren zu Webinaren, heute läuft alles hybrid. Auch die eher konservative Zielgruppe nimmt Wissen inzwischen anders auf. Seminare zu füllen wurde immer schwieriger. Dabei finanziert genau die Fortbildung die Forschung, und die Website wird daran gemessen, wie viele Buchungen sie bringt.
Herausforderung
Umsetzung
Erst zuhören, dann gestalten
Am Anfang stand keine Seite, sondern eine Frage: Was brauchen die Menschen, die beim vhw lernen, forschen und arbeiten? Dafür haben wir Tiefeninterviews mit Gewerken, Stakeholdern und Angestellten geführt und User-Tests durchgeführt. Die Auswertung war aufwendig und wurde zu unserer Quelle der Wahrheit. Aus ihr haben wir ein geschärftes Profil abgeleitet, auf dem Konzept und Design der Website beruhen. Nach außen entstand eine vereinfachte Informationsarchitektur mit zwei Hauptsäulen. Im Hintergrund läuft die komplexe technische Infrastruktur, die dafür nötig ist. Diese Klarheit reichte bis in die Organisation: Referent:innen planen heute gemeinsame Agendas, Abteilungen wurden zusammengelegt und Schnittmengen besser genutzt.
Klickbar statt nur beschrieben
Unser Ansatz war Human Centered Design: In jedem Schritt waren echte Nutzer:innen einbezogen. Dafür brauchten wir ein gemeinsames Verständnis davon, was der vhw will und was seine Kund:innen wollen. Mit KI-Prototyping haben wir die gesamte Anwendung durchkonzipiert, bevor eine Zeile Produktivcode entstand. So konnten wir mit dem vhw schnell in Iterationen gehen und gemeinsam am Feintuning arbeiten. Der vhw ist diesen Weg offen und mit viel Lust auf Neues mitgegangen. Im Fokus stand immer die Frage, wie die neue Website auf Vermarktung und Buchung einzahlt. Das Ziel war eine deutlich leichtere Buchung. Mit Conversion-Optimierung und einer SEO-Strategie haben wir die Buchungsstrecke genau darauf ausgerichtet.
Eine Basis, die mitwächst
Technisch haben wir die Corporate Website auf TYPO3 14 entwickelt. Das Open-Source-CMS bringt mit, was der vhw braucht: Die Redaktion pflegt Seminare und Inhalte selbst, und über Schnittstellen lässt sich das System sauber an andere Anwendungen anbinden. Dahinter steht eine Customer-Data-Plattform, die als Middleware Daten aus den internen Systemen bündelt und bereitstellt. Diese Entscheidung war bewusst. Weitere Systeme sind bereits geplant, und die sollten nicht alle in eine riesige TYPO3-Instanz wandern. So bleibt TYPO3 schlank, und es entsteht kein Monolith, sondern eine Infrastruktur, die neue Anwendungen aufnehmen kann.
Beteiligt waren alle Gewerke: Research, Marke, Design, Text und Redaktion, SEO, Conversion, Frontend, Backend und DevOps.

Wirkung
Ergebnis
Abschließend ist zu sagen
Was als Website-Projekt begann, hat beim vhw mehr in Bewegung gebracht. Unsere Arbeit hat den Anstoß gegeben, Prozesse zu hinterfragen und lange gewachsene Strukturen Schritt für Schritt anzupassen. Möglich war das, weil beide Seiten offen und mit großem Vertrauen zusammengearbeitet haben. Jetzt machen wir Buchungen und Conversions messbar und vergleichbar mit den Vorjahren. Damit das Wissen des vhw bei seinen Zielgruppen ankommt und am Ende bessere Stadt- und Wohnungsplanung entsteht.
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